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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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505
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der Welt Heiland.

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Nur das lebendige Institut eines gemein-samen Bundes, der mit Ausschließung allesGötzendienstes, aller blendenden Mythologien undKünste, die Menschlichkeit zur Religion, dieEinfalt, Aufrichtigkeit und unsträflicheSitten zum Gottesdienst macht, und seine ganzeTendenz auf Lieb e, Zutrauen, Milde, zu-vorkommenden Beistand und Gefällig-keit richtet; nur eine solche Charis kann dieWunden unsres Geschlechts wo nicht heilen, sodoch lindern.

33.

Ohngeachtet des tiefen Verderbens der folgen-den Jahrhunderte, als das Christcnthum Staats-religion geworden war, konnte dennoch sein ur-sprünglicher Zweck nie ganz verlöscht werden.Unter jenem Druck der Zeiten schloß sich ein Bundbesserer Menschen, erkannt und unerkannt,zusammen, die der leidenden Menschheit beistandcn,ihr die Hand reichten und an dem Ort ihreSchmerzen linderten, an dem sic von ihnen be-merkt wurden. Seufzet unsre Zeit nicht auch nacheinem solchen Bunde? Der Vorschrift nach ist erda! er ist in der Regel des Ehristenthumsgegeben.

34.

Daß bei solchem Endzweck dieser enge Bundmit demDämon dcrWelt in cinenKampfverwickelt wurde, war Natur der Sache. DasChristenlhum suchte diesen Kampf nicht ; der Da»