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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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Von Gottes Sohn,

Erwählte. Daran wird man erkennen, daß ihrmeine Lehrlinge seyd, wenn ihr unter einandereuch liebet." (Joh. i 3 14.) Nicht nur dasAnfeinden, dns Haffen und Neiden schließt diesSymbolum der ersten Christengcmeinschaft aus undgebietet nicht etwa nur Duldung, Vergeben undVergessen; sondern zur tapfersten Mithülfe federtes auf, da alle nur Ein gemeinsames, viele Kräftefederndes Werk treiben. Wie wird ein Einzelnercs ausrichten, da der Urheber selbst es einzeln nichtvollführcn konnte? Alle verrichteten es in seinem,nicht ihrem Namen. Wozu also Haß und Neid?

26.

Drittens. Don der Welt sondert Christusdie Seinigen als eine eigne kleine Welt ab.Haben sie mich verfolget; sie werden euch auchverfolgen. Sie werden euch in den Bann thnn.ES kommt die Zeit, da, wer euch tödtet, mei-nen wird, er thne Gort einen Dienst daran.Solches werden sie euch deshalb thnn, weil sieweder meinen Vater noch mich kennen." Sotrennctc er sie, eine Zahl von cilf Menschen, vondem mächtigen Chaos, auf welches sie wirken soll-en . Freudig indeß sollten sie wirken:Laßt euch

nichts beunruhigen. In der Welt habt ihr Angst,in mir Frieden. Wie ich die Welt überwand,werdet auch ihr sie überwinden. Ihr Schatten-bild gehet vorüber." (Joh. i 5 , 18 25. 16, 1 3.33. 1. Joh. 2, i 5 17. 5,4.5.) Mitdieser Voraussagung waren und blieben sie gewißein geschlo ssener Kreis.