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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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501
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der Welt Heiland.

§ 01 .

27.

Viertens. Aufs stärkste befestigt dabei Chri-stus ihr eigenes innerstes Gemüth/ indem er ih-nen einen inncrn Beistand verspricht, der sie nieverlassen, der in ihrem Gemüth wohnen, sie war-nen, sic in alle Wahrheit leiten, ihnen auch dieZukunft zeigen, sie erquicken und trösten werde.(14. r5. 1.6.) Was Gott ihm gegeben, könneihm Niemand entreißen. Die ganze Macht desVaters stehe ihnen bei. Bald sey die Lebenszeitvorüber; ewig sähen sie und untrennbar einanderwieder, (n, 14 17.)

23.

Ist je ein festerer Bund der reineren Freundschaftauf Erden geschlossen worden? Es war ein Bund aufLeben und Tod, vor den Augen des andringende»Todes, beim letzten Freundschaftsmahle, über einewiges Werk, das die ganze Bestimmung ihres Le»bens betraf, und ward bald darauf mit des Stif-ters Tode besiegelt.

29.

Die Wirkungen dieses Bundes zeigtdie Geschichte; ohne ihn wäre das Ehristenthumnicht entstanden. Daß diese Apostel, so weit csder Menschheit möglich war, ihrem Egoismus ent-sagt haben, bezeugen ihre Schriften, und diesEvangelium Johannes selbst. Wie verschwindet seinIch darin! wie schweigend nennet er sich, wo ersich nennen mußte! Gleicher Gesinnung sind seine