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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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Von Gottes Sohn,

meine Sprache nicht: denn ihr seyd nicht vonGott. WaS mir mein Vater gibt, das kommtfreiwillig zrr mir und ich nehme gern auf;wie geschrieben sicht: sie werden von Gott Ge-lehrte seyn. Wer den Zug Gottes fühlet unddessen Sprache in sich vernimmt / der entziehetsich mir gewiß nicht. (2°h. 6, 3 ?. 44. 45. 8,43 45.) Bestimmt rechnet Christus auf diesinnere Zeugnis: der Wahrheit, als auf eineLchrstimmc Gottes; überzeugt, daß die WahrheitWie das Licht von sich selbst zeuge.

10.

Das Sicherste, das er den Seinigcn verspricht,ist Geist der Wahrheit, eine bleibende Gabe,ein Sinn, den die Welt weder habe, noch habenkönne, der ihnen aber einen unzerstörbaren Frie-den schenken und sic in alle Wahrheit führenwerde. (r 3 , 17. 27. 16, r 3 ) Johannes nennt

dies unbestechliche Gefühl der Wahrheit die alles-lehrendc Salbung,*) gleichsam das Lichtund Recht, das Urim und Thnmim reinerMenschenscelen, in dem sich ihnen die Gottheitselbst offenbaret. (r. Joh. 2, 20. 21. 27,) Ichhabe euch nicht geschrieben/ als wüßtet ihr dieWahrheit nicht; ihr wisset sic/ und wisset/ daß

*) Eine Anspielung auf de» Namen der Christen.Jeder Rechte unter ihnen habe dies Chrisma,die Sendung, ein unbestechliches Gefühl derWahrheit.