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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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486
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Von Gottes Sohn,

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Gott ist Licht; in ihm ist keine Fin-sterniß, Gott ist Liebe; wer in der Liebebleibet, der bleibet in Gott und Goccin ihm. (r. Joh. 1, 5 . 4, r6.) Dies sind diebeiden Quellen, aus denen, nach Johannes Lehr--,alles wahre Leben, d. i. Erkenntnis, Wirk-samkeit und Glückseligkeit fließet. Sie sinddie beiden Arme, mit denen sein sichtbargcwordencslebendiges Wort der Gottheit hieniedenLeben schafft und das Heil der Welt wirket. DieHerrlichkeit des Unanschaubaren erschien in ihmVoll Huld und Wahrheit.

S.

I. W a h r h e i t.

Wir reden, was wir wissen, sagt Chri-stus; *) innere Gewißheit war daö Siegel,das die Gottheit ihm in sein Herz gedrückt harte,und das keine Menschenhand, kein Wahn von aus-sen, kein Widerspruch mit Macht und Ansehen be-waffnet, keine Noch und Verfolgung zu be.Uhren,geschweige auszulöschen vermochte.Wer vonder Erde ist, der redet irdisch. Der Himm-lische ist über Alle. Er zeuget/ was er im Him-mel/ (in der^Region reiner Wahrheit, Joh. 3 , 12.43.) gesehen und gehöret hat/ Gottes Wort.

*) In seinem ersten Gespräch mit Nikodemus, dasbei Johannes alle fotzenden im Evangelium ein-.teilet.