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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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der Welt Heiland.

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de? Anmaßende Vernünftler! Wir wollten mitncugeprägten Ausdrücken und spitzfindigen Unter-scheidungen die Sprache fesseln, den Verstand lah-men und den Gewissen der Nachwelt gebieterischein Joch auflegcn, das sie zu kragen nicht ver-bunden, wir aufzulcgcn nicht berechtigt sind! Mäch-tiger als der Kaiser Augustus (Luc. 2, 1.) wolltenwir ein Dogma ausschreiben, nach dem die Köpfealler Welt sich schätzen lassen müßten, damit uns-re Speculationen in unfern Ausdrücken geglaubtwerden. Das ursprüngliche Christenthum kenntkeine solche Edikte und Plakate. *) Jeder Christbleibe bei dem Begriff vom Sohn Gottes, wie ihnJohannes und Paulus geben; (Coloß. 2, r 5 . 16.Ebr. 1, 3 . r. Cor. 8, 6. 2. Tim. 2, 5 . 6. 3,

26. Joh. 1, 24. S, 29 27. 24, 8 22.

26, 28. 27, 5 . 2. Joh. 2, 22. 23 . 5, 20.)

und wage sich nicht in die Abgründe des Ewigen.

Dagegen erkenne er hicnieden im Menschge wor-denen das Göttliche, das uns erkennbarist; (ncrn ro L-xrori^os). Es ist,

nach Johannes Ausdruck, Gnade und Wahr«heit. (Joh. 2, 24. 26 28.)

*) Ooxmata sind dem Sprachgebrauch nach eäict»PrliiLchiinr oder plaaiiL pliilosopliornin; dieLehre, daß Jesus der Christ sey, war eine hi-storisch-moralische Wahrheit. Sie wardes ursprünglichen Christenthums einziges Dog-ma.

--Mt"