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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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Von Gottes Sohn,

lende und Mittheilbare, Rath und Thatder sonst unerkannten Gottheit, dieQuelle des Lichts und Lebens für unserGeschlecht zu bezeichnen. *) Welcher Ausdruck er-reichte bei uns diese Zwecke? Also lerne man Jo-hannes reine und hohe Idee kennen, ohne sie fei-ner ausspinncn zu wollen. Arianer und Halbaria-ncr, Sabcllianer und Patripassianer, Novationen,Eutychiancr, Socinianer, Mystiker und mancherleigrobe und subtile Dreigötter sind unter Windenvon sehr nutzlosen Spekulationen auf diesem Meergescheitert; am unfruchtbarsten Strande liegen diezerschellten Trümmer ihrer Systeme abschreckend da.

3 .

Arme Vernünftler! Wir wissen nicht, wiesich in unsrer Seele Bild, Gedanke, Macht,Wirkung erzeuget; und wollten bestimmen, wieder Unendliche das lebendige thätige Bild seinerVollkommenheiten hcrvorgebracht, wie er dadurchgewirkt, wie cs in ihm subsistent gewohnt ha-

*) Selbst das Wort Bild der Gottheit

«or?«',--) gebraucht Johannes nie, welches (jaso garSc») sich der kühnere Paulus er-laubet. Ihm zu Folge ist das Bild GottesS-«) nicht sichtbar; er offenbart sich durch dasWort das im Herzen wohnet. (Joh. 5, 3?. ZS.ah, 823.) Christus stellte dies allumfassende,allwirkende, belebende Wort de» Menschen wirk-lich dar.