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Von Gottes Sohn
tom, was sich gezciget habe, hinweg: so treten dieBesuche, die Christus seinen Freunden gemocht,noch Ort und Zeit in eine natürliche, von der Sa-che selbst gegebne Ordnung.
3 o.
Zuerst nämlich zeigte er sich natürlicher Weiseim Garten nahe dem Grabe, und zwar ineiner Verhüllung, in welcher ihn Maria für denGärtner hielt, bis sie ihn erkannte. Noch außerJerusalem, vielleicht in der Nahe des Gartens,begleitete er die zwei wandernden Jünger, auchnoch in der Verkleidung, in der ihn Marianicht sogleich erkannt halte: denn nur bei seinemWeggange ward der vermeinte Pilger ihnen kenntlich.
3 r.
Zweitens zu Jerusalem. DesselbenTages, aber erst spat in der Nacht, beischon geschlossenen Thüren, da der Gemor-dete Jerusalem sicher wieder betreten durfte, trater in den Kreis der versammelten Freunde, undließ ihnen keinen Zweifel, daß Er selbst es sey.(Luc. 24, 33 . Marc. r6, 12 — 14. Joh. 20, 19.)Acht Tage nachher zeigte er sich ihnen abermals,in Beiseyn des Thomas (Joh. 20, 24.) Alle dieseUmstande sind der Lage der Sache so angemessen,daß dem Zusammenhaltenden die Ursachen der Ver-hüllung, des VerborgenscynS, des zweifelndenWahns der Junger von selbst ins Auge fallen undkeiner Eiuwicklung bedürfen.