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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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452
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Von Gottes Sohn,

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Lebens Christi, einen Augenblick still, und fassendie bisher erzählten Reden und Thatsachcn in einenAnblick; was lehrt uns dieser? Augenscheinlich,daß Johannes aus dem Leben seines Freundes Er-innerungen gewählt und vorgetragenhabe, wie sie einem Evangelium der Christenge-mcine jetzo gebührten. Unverkennbar ist sein Planeiner Zusammenstellung von Bildern, Re-den und Thatsachen, die nach den Bedürfnissenseiner Zeit cs darthun sollten, daß und inwelchem Verstände Jesus der Christ,Heiland der Welt sey. (Joh. 20, 3 r.) Kenn-ten wir das Zeitalter Johannes genau, so würdenwir uns von jeder Sylbe seines Buchs Rechen-schaft geben.

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Wcßhalb z. B. in diesem Evangelium so vieleReden Christi? Weil nur durch Reden erklärtwerden konnte, in welchem Verstände Chri-stus Gottes Sohn und Heiland der Welt sey. Deralte jüdische Begriff: „Rabbi, du bist der Königvon Israel" wird blos einem ankommendenSchüler in den Mund gelegt, (Joh. r, 49.) undvon Anfänge des Buchs an widerruft der Lauserselbst, alles was er von einem irdisch - Mächti-gen gesprochen hatte. Der Himmlisch - M a ch-tige aber, wie konnte er anders, als in Reden,Symbolen und Lhaten dargestellt werde»? DieSchlange in der Wüste, Brod und Wasserdes Lebe ns, Licht, Auferstehung, der treueHirt, werden, (den Gleichnissen und Aussprüchen