der Welt Heiland.'
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den altern Evangelien völlig gemäß, Matth.' 9, 12.i3. 37. 38. n, 26 — 3o. 10, 28. Luc. i5,
u. f.) Denkbilder, um das zu entwickeln, waszwar schon im Namen Sohn Gottes und Je-sus lag, in der ersten Ansicht jener Evangelienaber nicht entwickelt, sondern bei Veranlassungennur angcdcutet worden war. — Es ist ein Evan-gelium , das der Lehrart der Zeit nach durch Re-den und Symbole belehret.
36.
Daß der Evangelist dieser Belehrung seineeigne Schreibart gegeben, ist ausser Zweifel;denn sein Christus spricht, wie Er, Johan-nes, schreibet. Daß er dieses so offen gcthan,zeugt von seiner Unbefangenheit und Wahrheit.Einem Apostel und Greise geziemte es nicht, Kün-stelei anzuwcnden, den Ausdruck einer Person nach-zuaffcn, die er viel zu hoch hielt, als daß er ihrdurch eine gesuchte Mimesis oder Hypokrisenachsprechen sollte. Für die Wahrheit dessen, waser bezeugte, war er Bürge; (Joh. 19, 35. 21, 24.)schreiben konnte er nicht anders, als er schrieb.Die Kunst, attisch zu dialogiren, war sein Stu-dium nicht, und da er nach so vielen Jahren ausder Erinnerung schrieb, so konnte er, wenner der Sache und sich treu seyn wollte, nicht an-ders als nach seiner ihm eignen Weiseschreiben. Wollet ihr also nicht glauben, daß Chri-stus hie und da so entwickelt, gedacht und gespro-chen habe, wie ihn Johannes für das Bedürfnis;sc iner Zeit sprechen laßt; so denkt, baß Johan-