der Welt Heiland. 4st3
a5.
VII. Die Speise der Welk, das Brod desLebens.
Joh. 6, 1 — 71.
Zu einer noch härteren Gleichnißrede leitet dasWunder der Speisung ein, am galiläischen Meere.Wiele der Zuhörenden fanden sic unerträglich, undmehrere Anhänger Christi wandten sich deßhalb so-gar von ihm. (Joh. 6, 52. 6o. 66.) Deßhalbnahm Christus sic nicht zurück, und sein Evangelistsetzt mit Bemerkung des genommenen Aergcrnissessie ohne Scheu ausführlich her. Er thats, weildie Zeit sie schon erklärt hatte, und das einst An-stößige jetzt sogar in einem öffentlichen Symbol,dem Abendmahle, eine Bezeichnung des Christen-thums war.
Die Gelegenheit der Rede war gegeben. Einmüssigcr Haufe zog dem neuerschiencnen Prophetennach, um von ihm leiblich genährt zu werden;dies ihnen bei trägem Müssiggange zu gewahren,war Christus Werk nicht. Ec bot ihnen einehimmlische Speise an, bei welcher sie aber auchan nichts, als an ein Manna aus den Wolkendachten. „Bewerbt euch, sprach Christus, selbstum eine unvergängliche Speise, um Mittel eines
in Christo wohnend und thatig. Gezeigtkonnte Gott nicht werden; aber offenbaret(Joh. ist, 8 — ab.) in wirksamer Liebe undWahrheit.