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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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Von Gottes Sohn,

Lebens, das auch nach dem Tode dauert." —„Wie sollen wir dies thun? das überlassen wirGott." — Sein Werk thut Gott ohne euch; ihrdürft nur darauf merken und ihm folgen. MeineLehre beut euch eine unvergängliche Nahrung dar,zu einem Leben, das ewig beseliget. Um der Weltdies Leben luitzutheilen, opfre ich mich selbst willigauf. Genieße die Menschheit meines Lebens, ge-nieße sie's ewig!*) —

26.

Daß die Erkenntniß der Wahrheit, die Chri-stus mittheiltc , diese Erquickung gewähre,hat die Erfahrung aller Zeiten bestätiget; nicht abersein Lehren allein konnte bewirken, daß der gesamm-len Welt diese Geistcsnahrung zukame. Dazu mußteviel vorausgehcn; er mußte sein Leben hingebcn,hingehen, wo er einst war. (62.) Wenn dies ge-schehen wäre, sagte er, würde man diese harteRede verstehen; sein aus der Erde verschwundenesDaseyn würde der gestimmten Menschheit gedeihen,geistiges Wachsthum und eine Erquickung schaffen,die unzerstörbar, von himmlischer Art, fvrtwirkendin die Ewigkeit reiche. —

27.

Auch dieser Worte Wahrheit hat der Lauf derZeiten erwiesen und wird sie erweisen. Welches

*) In de» altern Evangelien sind ähnliche Anmah-nungen Christi; Matth. 6, 3. st. ig — nr. 33.Luc. rl>, 9. u. f.