Von Gottes Sohn,
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trauet habe, der nichts tbnn könne als was er denVater lhun sehe, als dessen Werkzeug aber undsichtbares Symbol unablässig in Thatigkeit sei);von diesem, im zusammengefaßten Inbegriff seinerWirkungen und Kräfte, spricht er. Und für diesenist die Ehre der Anbetung, wie man den Vateränderet, so wenig anmasiend, daß sie vielmehr ausdem Begriff des Sohnes als eines Organs der all-wirkenden Gottbeit und diesen erwiesenen Wirkun-gen von selbst folget. Dem Erwccker der Tobten,dem Leichter der Welt wird die tiefste Anbetungniemand versagen. Dem, durch welchen, nachden Begriffen Johannes, Gott alles schafft, indem der Vater gegenwärtig, der mitihm eins, und sein thatiges, selbstwir-kendes Werkzeug ist, (Joh. 5 , 19—22. 5 ,26 — 3 o. rv, 28 — 3 o. 14, >.9 — 11. 23 .
1. Joh. 2, 22. 23 . 5 , 20. 2. Joh. 9, 10.) dem
gebühret gewiß göttliche Verehrung.*)
*) Nicht das äußere irdische Symbol erhält nach denBegriffen der Apostel göttliche Anbetung, sondernder Sohn Gottes, als Ausdruck i/«,,«---,,»des Walers. In ihm wird der Vaterverehrt, der in Ihm sich darsiellt. Nach Begriffenihrer Religion konnten die Ebräer, auch die Apo-stel, keine zwei Götter neben einander an-deren; deshalb hat Johannes sich äußerste Mühegegeben, den, der ihrem Begriff von Gott gei-stige Gestalt uns Inhalt gab, in G c-d a n k e n und W i r k u n g e n zu bezeichnen. Eranlhropomorphisirr Gott nicht, sondern zeigt ihn