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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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441
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der Welt Heiland.

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Volks von einem herabsahrcndcn Engel der Gene-sung angeführt; (Joh. 5 , 4.) der auch am Sabbatdie Heilkräfte der Natur rege. Fortwährend seyEhristus auch in seinem Wirken das Bild des All-belebenden , seines,Vaters.

In ihrem ganzen Umfange wird diese Ideefortgesührt, bis zur letzten allgemeinen Bele-bung der Todten, welche, nebst dem darauffolgenden Gericht der Völker, die Juden als eingegebenes Kennzeichen von ihrem Messias erwarte-ten. „Die Belebung des Gestorbenen, sprichtChristus, fange schon jetzt an, und werde fortschrei-ten bis zur letzten großen Palingenesic der Welt.(20 — 29.) Jetzt sey er da, nicht ein verdam-mendes Gericht zu halten, oder irgend eine Nationanzuklagen; an Ihnen müßte er sonst dies zuerstthun; aber auch sie verdamme, und verklage schonihr eigenes Gesetz. Er sey da, zu retten, damitdas letzte entscheidende Gericht nicht verdammendürfe. ( 5 , 22. 24. 3 c>.)

Vielen hat diese Rede Christi anmaßend ge-schienen, da sie eine Verehrung des Sohns wiedes Vaters verlanget; (2.3.) auch den Juden ka-men die Worte sehr hart vor. (18.) Im SinnChristi waren sie ohn alle Anmaßung. Der Men-schensohn fodcrte weder Anbetung noch irdischeEhre (42 ); vielmehr behauptet er, daß Ehre, vonMenschen gesucht und angenommen, die Seelenverenge und gegen die Wahrheit verblende. (44.)Vom Sohn Gottes spricht er, durch den derVater wirke, dem er alle Kräfte des Lebens anvcc-