der Welt Heiland.
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Ormuzd, im ewigen Licht wohnend, hatte dieWelt rein und gut geschaffen; Ahrimann hattesich darein gemischt und alle Elemente verderbet.Ormuzd Anbeter, die Genossen des Lichtreichs,haben den glanzenden Beruf, die Welt von denWirkungen der bösen Dcws zu besreien, sie frucht-bar zu machen, zu reinigen, zu einem Reich derGlückseligkeit umzugestalten. Sie werden in diesemBeruf siegen, wie Ormuzd durch sein mächtigesWort: „Ich bin!" den Ahrimann besiegte. —Ormuzd sprach dies Wort; da wurden die We-sen. Ewig spricht crs aus; so bestehen sie understehen wieder. Dies Wort ist die SeeleOrmuzd, die Quelle alles Lebens, die einwohncndeWurzel aller Kraft, alles Guten; lebendig undallbelcbend. *)
Dies war die Lehre Zerdrischt, deren Ur-sprung und Absicht man nach Zeit und Gegendwohl cinsieht. Ein Priestcrstamm, (Magier) indrei Ordnungen getheilt, Lehrlinge, (Herbeds)Meister <M 0 beds) und vollendete Meister (Destur«Mobeds) bewahrte die Lehre in Büchern, Gebe»
*) Offenbar sagt diese Einkleidung, daß nur im Gu-ten, W a h r h ei t,'D aseyn, Bestehen, Rea-lität; alles Böse aber durch sich ein Nichtssey, und von jenen überwunden, täglich über-wunden, endlich hinweggeschafft werde- DurchKlerikers Uebersetzung und Auszug ist dasSystem des Zend-Avesta, das im Jahr 1.771zu Paris erschien, in Deutschland bekannt genug.