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Bon Gottes Sohn,
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In den mcdischcn Gebirgen nämlichhotte sich lange vor Plato eine Staatsreligiongebildet, die mit der Zeit in die Denkart mehrererVölker einen fast unglaublichen Einfluß gehabt hat;cs war das religiöse Staatssystcm Z 0 r 0 a-sters, (Aerd uscht). Nach ihm sollte die Regie-rung und gleichsam der Hof des guten Gottes einVorbild der Verfassung des Reichs seyn. Diesergute Gott, Ormuzd, wohnte im Licht; seinGegner war Ahrimann, der in der Finsternißwohnte. Um jenen standen die sieben größcstenHimmelsfürsten, Amschaspands, auf seine Be-fehle wartend; den Thron Ahrimanns umgabendie Dews, Ausrichter seiner bösen Befehle. Wieunter den leuchtenden Himmelsfürsten eine unzähl-bare Menge guter Genien, Jzeds; so standenunzählige Zerstörer des Guten, Dews, als Be-schützer der Dunkelheit da; beide in ewigem Kampfmit einander. In Licht und Dunkel ward nachdiesem System auch auf der Erde Alles getheilt.Reine Gedanken, gute Worte, ersprießliche Hand-lungen, nebst allem, was sie erzeugen, z. B. Frucht-barkeit des Landes, Reinheit des Körpers und derSeele, Gesundheit, Fleiß, Munterkeit, Verträglichkeit,Ordnung, Glückseligkeit des Menschen, gehörte zumReich des Lichts; Neid dagegen und Haß undTrägheit, Unreinheit an Körper und Seele, Laster,Verführung waren Werke der bösen Dämo-nen, denen man auch alle schädliche Thiere, gifti-ge Pflanzen, böse Witterung, Krankheiten, Un-fruchtbarkeit, kurz alle Uebel der Welt zuschrieb.