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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
372
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Von GotteS Sohn;

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ward durch ihn vom Unglauben bekehret. Andreschrieben diesem Eingänge die vielen Spaltungen,Ketzereien und Verfolgungen zu, die über den Arti-kel der ewigen Gottheit Jesu die Ehristengeschichteschänden, so daß ein gelehrter Denker unsers Jahr-hunderts den Wunsch that, daß alle, welche dasEvangelium Johannes trennt, das Testament Jo-hannes versöhnen möchte. Es hieß:Kindl ein,liebt euch. Das ist des Herren Befehl;und dies allein ist hinlänglich."*)

2.

Wie aber dies Gebot des Herrn auch unsermEvangelium gewiß nicht fremde ist, (Joh. r 5 , iS.14. 17.) so hat eben der Anfang diesesEvangeliums zu Spaltungen, Ketzereien undVerfolgungen nicht Anlaß geben, sondern jene ab-thun, diesen zuvvrkommen wollen. Es istein Evangelium des Friedens, kein Ketzermandat,keine Jnquisitionsformcl.

3 .

Ein Schriftsteller nämlich erschaffet sich sei-ne Sprache nicht selbst; er muß, wenn er ver-ständlich seyn will, sich der besten, die ihm zu sei-ner Zeit gegeben ist, bedienen. Der Schriftstellerin einer fremden Sprache thut dies noch mehr.Eben weil er in einer andern Landesweise denkt,

*) Das Tastement Johannes, von Lessing. S.Lessin gs Schriften Th, ah.