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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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der Welt Heiland.

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sieghaft machen und von Wahrheit zu Wahrheitführen müsse, hat niemand kraftvoller als ergeschrieben. (Kap. 13 17. Joh. 1 5 .) Manfühlt, daß der Aelteste es schrieb, der, auf welchenGrundsaulen das Gebäude der Christenheit ruhe,ohne welche es sinke, aus langer Erfahrung kannte.

16.

Vor allem liegt unserm Evangelisten daran,daß der Begriff, was Gottes Sohn sey, undwie er als Welt-Heiland das ewige Lebengebe, im rechten Sinn gefaßt werde. Denn dadieser Ausdruck das Symbolum der Christenheit undder Glaube war, in welchem alle Christen das Heilder Welt hofften: (Apost. 2, 38 . 3 g. 4, 12. 6,37.) so ist diese Lehre auch des Evangeliums Jo-hannes einziges Dogma. (Joh. 20, 3 i.) Meh-rere und neue Lehren aufzubringen, glaubten sichdie Apostel weder berufen noch befugt; (1. Cor. 3 ,11. Gal. 1, 8. 9. 1.J0H. 2, 22. 23 .) aber aufdiesen von Christo selbst gebrauchten Ausdruck alsauf einen Felsengrund bauen und ihn vertheidigen,das war ihr Werk; (Matth. 16, 16 18.) diesthut auch das Evangelium Johannes. Will mansdeßwegen dogmatisch nennen, so mags seyn;es erklärt aber keine neue, eigne Lehre, sonderndas einzige, altchristliche Dogma, und wendet sol-ches an. (20, 3 i.) Will mans polemisch nen-nen, obgleich, wie wir sehen werden, der kleinsteTheil desselben rettend oder andern widersprechendist: so bemerke man, daß cs vertheidigc, nicht an,Heeders Werke z. Nel. u. Theol. XI. Aa