die die Söhne selbst äussern. (Luc. 9, 64. Marc.3 , 17.) Die Lehre der Dcmuth, die eben bei die-ser Gelegenheit seinen sämmtlichen Jüngern Chri-stus gibt, (Matth. 20, 26 — 26.) macht das Evan-gelium Johannes gerade zum ersten Erforder-niß eines Jüngers Jesu und zur Grund-lage der ganzen CH risten ge m ein sch a ft. *)(Joh. i 3 , 1 — 17. 84. 35 . Kap. iS, 11. 17.)Brüd e rlich er kann nichts seyn als der Kreis,den Johannes, vom Fußwaschen Christi an, umihn und um seine Freunde ziehet; liebreicher nichts,als die Worte, die Jesus darin seinen sämmtlichenFreunden ans Herz leget. (13—17.) Der Stif-tung des Abendmahls erwähnet dabei Johannesnicht, wie er auch keines Vater-Unsers, undkeines besondcrn Befehls zur Taufe erwähnet;alle diese Gebrauche gingen in der ganzen Christen-heit im Schwange und hatten keiner neuen Mel-dung nöthig. Aber den Geist dieser Gebrau-che hat niemand inniger als Johannes erklärt.(Joh. 3 , 6. 14—17.) Vom wahren Bande derChristengemcine, von dem Geist, der sie beleben,
sieghaft
*) Es ist dies einer der zarten Züge des EvangeliumsJohannes. Man hatte die alte Evangeliensage(Matth. 20, 20 — 28.) mit dem zusammen, wassein Christus (Joh. i 3 —16.) spricht: so wirdman die edelste Art bemerken, einen Fehler jün-gerer Jahre, der auf seiner Mutter, auf seinemund seines hinweggeschiedenen Bruders Namenhaftete, hinwegzuthun.