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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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Von Gottes Sohn,

gehrten sie Zeichen: (Mcikth. 16, r 4. Joh. 6,3 o.) so daß Paulus es zum unterscheidenden Cha-rakter zwischen Juden und Griechen machen durfte,daß jene Zeichen fodcrn, wenn diese nach Weisheitfragen, (>. Corinth, 1, 22.) und Petrus in seinenVortragen ans Volk, Lucas in der Geschichte derersten Kirche, die ergangenen Wunder undZeichen immer zuerst anführen. (Apost. 2, 22.Kap. 4, 3 o. 5 , 12.)

10.

Mit dem Fortgänge der Zeit, unter andernVölkern, trat die Sache in ein anderes Verhält-nis Die Wunder, die im engen Judäa geschehenwaren, erschienen Griechen, Asiaten, Afrikanernnatürlicher Weise als ferngeschchcne, verlebteWunder. Jairus Töchterlein und der blindeBar-Timäus waren gestorben, oder ferne Nationenkannten sie nicht; eine Reihe andrer Wunderthaten,an mancherlei Kranken erwiesen, bedurften vhncbinin der spätem Erzählung keines Herzählens. Wereinen Tobten erwecken, einen Kranken gesund ma-chen kann, mag, wenn ihn die Wundergabe nichtverläßt, sie auch an Tausenden ausüben: also wardein Verzeichnis von Blinden, Lahmen, Taubstum-men, Gichtbrüchigen, Blutflüssigen, die Jesus ge-heilt hatte, fernen Zeiten und Nationen sehr ent-behrlich. Der Wahn endlich, daß die meisten oderalle Krankheiten Werke der Dämonen seyn, warglücklicher Weise kein Glaube aller Völker undWeisen auf der Erde, wie ers zu Christus Zeit inPalästina gewesen war.