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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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361
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der Welt Heiland.

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rr.

Wie also Johannes? Vorsichtig, treu, undeben über diesen Punkt belehrend. Aeusserst wenigeWunder führt er an, und erklärt sich gerade zu fürunfähig, alle zu erzählen. (Joh. 20, 3 o. 21, 26.)Selbst die Wenigen, die er anführt, stehen gleich-sam nicht ihrer selbst wegen, sondern als Sinn-bilder eines fortgehenden, permanentenWunders da, dadurch sein Wellheiland aufsMenschengeschlecht stets gegenwärtig, unun-terbrochen wirkte.

So z. B. das dem Anschein nach geringeWunder, da Jesus einige Krüge Wasser inWein verwandelt. Es stehet, wie wir sehenwerden, als Sinnbild einer kräftigen höheren Wir-kung da, als die durch Johannes Wasscrtaufe er-reicht werden konnte. *)

Das Wunder, da Christus durch sein Wortein entferntes Kind, und einen acht und dreißigjäh-rigen Kranken gesund macht/ soll offenbar die fol-gende Rede einleiten, daß Christus nicht blos vor-übergehend , augenblicklich, sondern sortgchend,dauernd, auch am Sabbat und in der tief-sten Ruhe zum Wohl der Menschen wirke. (K. 5 .)

Das Wunder der Speisung (Joh. 6.) leitetdie Lehre ein, daß es eine unvergänglicheNahrung, eine Speise des G eistcs gebe,

Was diese Verwandlung des Wassers in Wein hierbedeuten solle, führet K. 3 5. aus.