der Welt Heiland.
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Das palästinische Evangelium erzählte dieWunder Christi, nach palästinischer Ansicht. Eserzählte viele Wunder, oft ähnliche in derselbenArt, am meisten die Geschichte der Kranken undder von Dämonen geplagten; alles nach jüdischerWeise. Der ersten Zeit und dem ersten Kreise desEhristenthums war dies angemessen: denn eine
Geschichte, bei welcher wenige Wochen nach demHingange Christi Petrus vor dem gestimmten Volksich auf aller Gegenwärtigen Mitwissen berufendurfte, (Apost. 2, 22.) deren Enumeration er voreinem Mann, der sie wissen konnte, wiederholet,(Apost. io, 36 — 38 .) diese urkundliche Lan-desgeschichte konnte im ältesten Evangeliumnicht anders als in land üblicher Denkartvorgelragen werden. Die meisten Geneseten lebtennoch, deren mehrere mit Namen genannt oder kenn-bar bezeichnet waren; (Matth. 8, 5 . Marc, r, 3 o.Marc. 10, 46. Luc. 7, ir. Luc. 8, 41. Luc. 19, 2.)und für Juden konnten diese nicht zahlreich genugangeführt werden, da nach dem herrschenden Geistder Zeit und nach einer in großem Sinn ausgespro,chenen, aber kleinlich verstandnen Weissagung desPropheten (Jesaia 35,3 — 6.) Wunderthunden Juden für das vornehmste Kennzeichen desMessias galt. (Matth, 11, 3 — 6.) Immer be,
beide Religionen, die jüdische und christliche, inGebrauchen vielleicht schon gesondert. rJoh. 2, 6,6, h. 7, 2. ig, 7.)