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Von Gottes Sohn,
die Abstammung Jesu von David. Zweiunsrer Evangelisten beschäftigen sich damit, obgleichihre Geschlechtsregister nicht Zusammentreffen, (Maith.r. Luc. 3 .) überhaupt auch das eigentliche Evan-gelium nur von seinem Beruf bei der Taufe ansing.(Apvst. r, 22. Marc. r. Apost. 2, 22. Kap. 10,37. 33 .) Johannes, ob er gleich die jüdische An-maaßung wußte und anführet, (Joh. 7, 42.) küm-mert sich um diese Ahnentafel nicht. Von Vorfah-ren nimmt sein Christus keinen Glan; her; viel-mehr haben die Edelsten derselben, der StammvaterAbraham selbst, sich auf ihn, als die höchste, schön-ste Blüthe der ganzen Nation, gefreuct. (Joh. 8,56 .) Ihn ehret Gott; von Menschen nimmt ernicht Ehre. Ehe Abraham war, war Er. (Joh.8 , 54. 53 .) Was gehörte auch, insonderheit daJerusalem zerstört und die Nation zerstreut war,diese Ahnentafel für fremde Völker, die auf andreNamen Ihrer Vorwelt stolz waren? Unsres Evan-gelisten Jesus ist schlechthin Josephs Sohn, (Joh.r, 46. Kap. 6, 42.) der Sohn der Maria; (Joh.2, r.) und hat ungläubige, neidige Brüder. (Kap.7, 1 — 5 .) Er läßt Christum mit Juden spre-chen, als ob er selbst kein Jude sey. Juden laßter gegen ihn auftreten, ihm Vorwürfe machen,auf Vorurtheilen bestehn, thöricht fragen,.ffrimmigzanken. (Joh. 2, 5 —12.) Der Evangelist hatteseine Nation kennen gelernt, und schildert sie tref-fend; Sein Jesus ist aber kein Jude, sondernChristus der Weltheiland. *)
') Als Johannes sein Evangelium schrieb, hatten sich