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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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Von Gottes Sohn,

die Abstammung Jesu von David. Zweiunsrer Evangelisten beschäftigen sich damit, obgleichihre Geschlechtsregister nicht Zusammentreffen, (Maith.r. Luc. 3 .) überhaupt auch das eigentliche Evan-gelium nur von seinem Beruf bei der Taufe ansing.(Apvst. r, 22. Marc. r. Apost. 2, 22. Kap. 10,37. 33 .) Johannes, ob er gleich die jüdische An-maaßung wußte und anführet, (Joh. 7, 42.) küm-mert sich um diese Ahnentafel nicht. Von Vorfah-ren nimmt sein Christus keinen Glan; her; viel-mehr haben die Edelsten derselben, der StammvaterAbraham selbst, sich auf ihn, als die höchste, schön-ste Blüthe der ganzen Nation, gefreuct. (Joh. 8,56 .) Ihn ehret Gott; von Menschen nimmt ernicht Ehre. Ehe Abraham war, war Er. (Joh.8 , 54. 53 .) Was gehörte auch, insonderheit daJerusalem zerstört und die Nation zerstreut war,diese Ahnentafel für fremde Völker, die auf andreNamen Ihrer Vorwelt stolz waren? Unsres Evan-gelisten Jesus ist schlechthin Josephs Sohn, (Joh.r, 46. Kap. 6, 42.) der Sohn der Maria; (Joh.2, r.) und hat ungläubige, neidige Brüder. (Kap.7, 1 5 .) Er läßt Christum mit Juden spre-chen, als ob er selbst kein Jude sey. Juden laßter gegen ihn auftreten, ihm Vorwürfe machen,auf Vorurtheilen bestehn, thöricht fragen,.ffrimmigzanken. (Joh. 2, 512.) Der Evangelist hatteseine Nation kennen gelernt, und schildert sie tref-fend; Sein Jesus ist aber kein Jude, sondernChristus der Weltheiland. *)

') Als Johannes sein Evangelium schrieb, hatten sich