der Welt Heiland.
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Ideal deS palästinischen Messias ganz fremde; dahertrug Jeder in die Glaubensformel' daß JesusSohn Gottes, der Christ sey, seine eigenen,und wie die Geschichte zeiget, oft wilden Gedanken.Das weiße Tuch der einfachen Christenlehre wardnach Jedes Sinn und Meinung mit Bildern be-mahlet.
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Da schrieb JobanneS sein Evangelium underläuterte nicht nur, sondern läuterte selbstdie palästinische Evangeliensage. Er wiederholtenicht, was in ihr gesagt war: denn sie sollte fort-gelten. Apostolischen Ursprungs, enthielt sie dieälteste Ansicht der Dinge, und Johannes selbstwar ihr Zeuge. Aber aus ihr hob er seinen Chri-stus als Heiland der Welt hervor, zeigte, inwelchem Verstände er Sohn Gottes, das Lichtder Welt, der Hirte der Völker, eine Quel-le ew'ger Seligkeit sey, und machte dadurch,(was bei jener Sage kein nächster Zweck gewesenwar,) das alte historische Evangelium praktisch.Mit diesem Zweck seiner Schrift, den Johannesselbst angibt, (Joh. 20, 3 r.) erklärt sich, auch inallen Eigenheiten, Johannes Evangelium vom An-fänge bis zum Ende.
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Das palästinische Evangelium z. B. fand unterden gegebnen Kennzeichen des Messias auch dieses,daß er, ein Sohn Davids, zu Bethlehem ge-boren seyn müsse: (Matth. 2, ö.) und zeigte daher