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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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3 oc> Vom Erlöser der Menschen.

3 . Eben dieser Zweck der Composttion macht,daß Lukas auch angenehme Ge denk sprächeaus dem Munde Christi, dergleichen man inder ersten Kirche liebte,*) aufbewahrt hat: z. V.Kap. 5 , 3 g. A, 5 c>. 62. ac>, 20. 41. 42. 24,

ab. 16, 17, 20. 2r. 37. 18, 8. Desglei-

chen , daß er Gleichnisse und Geschichte ab-wechselnd vertheilet, d a s G an z e i m E b cn-maaß und auch die Geschichte nach derAuferstehung nicht zu kurz abhandelt.Der Sprache selbst wegen hat er manche im Grie-chischen hart klingende Ausdrücke eingcleitct undumschrieben; kurz man kann ihn einen Geschicht-schreiber des Evangeliums nennen, der die Be-gebenheiten aus dem Vortrage mündlicher Erzählungempor hob und zu seinem Zweck in Ordnungstellte. (Luc. a, r— 3 .) Nur daß man dieseOrdnung für kein Tagebuch oder eine strenge Chro-nologie halte; diese ist dem Zweck seiner Compo-

*) So führte Paulus einen Gedenkspruch an: „Ge-ben ist stetiger, denn Nehmen." So Barna-bas: „Aller Bosheit und Ungerechtigkeit lassetuns widerstehen und sie Haffen." Das Evan-gelium der Aegypter: „Seyd probe Wechs-ler " Justinus: „Wobei

ich jemand antreffen werde, darnach werde ichihn richten." Clemens: „Bittet um wasGroßes, das Kleine kommt euch von selbst."O eigenes: „Schwachen zu gut, bin ich schwachworden; ich hungerte, weil andre hungern; ichdurstete, weil andre dursten." u. a.