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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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298
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298 Vom Erlöser der Menschen.

tet, da göttlicher Glanz in die Finsterniß einbricht,eine Gruppe zerstreuter Hoffenden sich zusammen-sindet, segnende Ahndungen gesprochen werden,himmlische Gestalten erscheinen, himmlische Stim-men ertönen.

novs progsnies ooelo ckemirtiiur s1tc>,tltsni reäii ei VirZo; lelleuni Lsiuriiiit regns.LssiL k-eve ImLiira, ll'unr jsin reAnsi Apollo,

Oenin suboles, insgnuin jovis incrs-inentum.

Von wem LukaS diese Umstände der Ankündi-gung und Geburt Jesu habe, meldet er nicht; sagtaber ausdrücklich, daß er sich nach allem von An-fang her mit Fleiß erkundigt habe, und so könnenwir ihm glauben, müssen aber dabei, was er zurVorbereitung der Charaktere offenbar als Einklei-dung gebraucht, diesem seinen Zweck nach be-merken und unterscheiden. Für die wenigen Zeilen,(Kap. 2, 3 .) die Lukas über die Erziehung Christi,über sein Alter bei der Taufe und den Synchronis-mus der römischen Geschichte geschrieben, sind wirihm Dank schuldig; ohne diese hatten wir keinechristliche Aera in Gemeinschaft andrer Völker.

2. Als Geschichtschreiber stellt Lukas eineKomposition dar, und ordnet Alles zudieser. Er häuft nicht Sprüche und Sentenzen,sondern stellet sie auseinander und webt ihreVeranlassung ein, wie z. B. beim Vater-Unser.—Häufig mildert er barte Reden und Ausdrücke,indem er sich insonderheit bestrebt, den Charakter