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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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Vom Erlöser der Menschen.

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gelien, die von der Taufe Christi ansingen, hinaus,und erzählte von Anbeginn her, (crucaLkeu) damitChristus und Johannes seinem lesenden Theophilusnicht vom Himmel gefallen zu seyn schienen. Denverschiedenen Charakter Johannes und Jesu bereiteter durch die so verschiedenen Ankündigungen ihrerGeburt und Bestimmung vor ; Johannes soll einElias, Jesus der Heiland der Welt werden. Dieseersten Kapitel, in denen nach einer langen Ruhedes prophetischen Geistes, wiederum Weissagungen,Gesichte, Lobgesange, Scgenösprüche anfangen, sindganz im Geist des Christenthums verfasset,voll Hoheit und stiller Würde. Es kommt in ihnendie Zeit zurück, da ein größerer als Simson ange-kündigt wird, da für einen größeren als Samueleine Demuthsvolle Mutter danket. Ueber jedenkleinen Umstand dieser Geschichte ist Charakterund über das Ganze jener stille Huldrciz ver-breitet, den man die christliche Charis nennenmöchte. Die Fabel hat Lukas zu einem Mahlermachen wollen; in diesen Kapiteln des Eingangesist er Mahler und Dichter. Die vortrefflichstenGemälde der Geburt Christi, der Charakter derMaria selbst, die Darstellung im Tempel, der Se-gen Simeons, die Verbindung der Elisabeth undMaria, der Kinder Johannes und Jesus, des Kna-ben Christi im Tempel u. f. sind von ihm herge-nommen. Seine Lobgesange und Anreden, Zacha-rias, Gabriels, der Maria, der Engel, Simeonshaben dem christlichen Hymnus den Ton gege-ben; und überhaupt ist auf diese Kapitel das schö-ne Helldunkel, die Nacht des Correggio vcrbrei-