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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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245
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Vom Erlöser der Menschen. 246

der schlaftrunkne Petrus sich an dieser Stelle un-verwclkbare Laubhütten des Paradieses zu bauen,hier ewig zu seyn wünschte. Bis eine umschattendeWolke und eine Stimme aus der Wolke das Ge-sicht endet. — Fühlbarer konnte ihnen die Ehrfurchtnicht gemacht werden, die diesem Göttlichen gebüh-re; sie sollten ihm gehorchen und auch in dem,was ihnen hart schiene, folgen. Glorreicher konnteihnen der Ausgang zu Jerusascm nicht vorgebjldctwerden, als durch die Erscheinung zweier Himm-lischen, die ihn so ausgezeichnet glorreich gehabthatten. Auch denkt viele Jahre nachher SimonPetrus noch als Greis mit Entzücken an diese Er-scheinung, und setzt sie jedem klugersonncnen Fabel-werk entgegen. (2. Petr, r, 16 — r8.) Über-haupt haben beide Wunderbegebenhciten, bei derTaufe und hier, der Zeit nach, in welcher sie insLeben Christi treffen, am menschlichen Herzen gleich-sam einen geheimen Fürsprecher: In der Periode,da der Jüngling vor dem Scheidewege steht, umauf sein ganzes Leben hin sich eine Bestimmung zuwählen; je gefahrvoller diese Bestimmung ist, destomehr muß er glauben und glaubet gern, die Vor-sehung nehme an ihm mütterlichen Antheil; einWink, eine Stimme werde ihm zu Hülse kommen,ein göttlicher Anhauch werde ihn leiten. — Wie-derum in der Periode, da wir uns der engen ei-sernen Pforte des Ausganges nahen, und der Vor-hang schon gezogen wird, der uns das ganze Schau-spiel dieses Lebens zu einem verschwundenen Traummacht; wie sehr ist unsre Seele gestimmt, stattdes leeren stummen Dunkels, das vor uns liegt,