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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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243
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Vom Erlöser der Menschen. 24Z

„indem er redete, umschattete sie eine lichte Wolke,„und eine Stimme aus der Wolke sprach: „Dies

„ist mein Sohn, der Geliebte! Dem gehorchet!"„Erschrocken fallen die Jünger auf ihr Antlitz nie-„dec, und da Jesus ihnen Muth zuspricht und sie„aufrichtet, sehen sie auf und sehen Jcsum allein."Daß diese Erscheinung ein Gesicht (oTircrcr-,« opacr-,t«) gewesen, bezeugen die Evangelisten selbst, in-dem sie solche auch mit einem lieblichen Tcaumge-sicht vergleichen. Wie sie bewirkt sey, kann undwerde ich nicht erklären; ich erläutere sie als Be-gebenheit dieser Geschichte, was sie den Umstehen-den war und in der Erzählung bedeuten sollte.

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Wie Moses Antlitz einst geglanzt hatte, da ervom heiligen Berge kam, also daß kein Israelitihn anzuschauen wagte: so war dies glanzende An-tlitz, selbst mit dem Ausdruck: es glänzete wiedie Sonne, wie der Mond, das Symbol der Glo-risication, gleichsam einer menschlichen Apo-theose.*) Auch bei andern Nationen war dies

*) Der Glanz, die Herrlichkeit Jehovahs,umleuchrete hier nicht nur Christum, wie bei derweihenden Taufe, sondern hatte ihn durchdrun-gen, daß auch seine Kleider glanzten. Bei de-nen, die aus den talmudischen Schriften die Bor-stellungen der Hebräer vom Glanz Moses, vonder erscheinenden Herrlichkeit Jehovahs, von denQ 2