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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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240 Vom Erlöser der Menschen.

„tcr die Wölse. Seyd klug wie die Schlangen„und ohne Falsch wie die Tauben." Alles alsowar überlegt und gegeneinander gewogen, Heil undUnheil, Gefahr und Pflicht. Hier galt nur Pflichtund daurendes Heil; das Unheil, das Menschensich selbst vorübergehend machten, war seine Schuldnicht. ,,Jhr müsset gehasset werden von Jedcr-„mann um meinetwillen; wer aber bis ans Ende„beharret, der hat die Krone."

Indessen war Johannes vom Vierthcilfürstendes jüdischen Landes, dem Tetcarchen Herodcs,(dem unglücklicher Weise Galiläa und Peraa,die Gegend, in der Jesus lebte, zu Thcil wordenwar,) getödtet. Da dieser von eines neuen Pro-pheten Thgten horte, erschreckte ihn ein böser Dä-mon: „Das könne kein andrer, als der wiedcr-

gekommene Johannes selbst scvn! " Ein schreckli-cher Traum für den abergläubigen Lüstling! Fort-an war für Jesum in Galiläa keine bleibende Si-cherheit mehr; Herodes stellte ihm nach dem Leben.Und obwohl Christus durch eben die heuchelndenPharisäer, die ihm davon Nachricht gaben, demnachstellcnden Fuchs zur Antwort sagen ließ - „ich„wandle heut und morgen; am dritten Tage,"(weiß ich) „werde ich ein Ende nehmen," aber nicht„durch Dich. „Ausser Jerusalem kommt in unsrer,,Nation kein Prophet um; also wandle ich heut„und morgen . bis übermorgen, wenn meine Zeit„kommt;" so mußte er sich doch eben deshalb vor

dem