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Vom Erlöser der Menschen,
nnders als in mehreren Vergleichungen vorzubildenwußte; schlug Eine Vergleichung nicht an, sovielleicht die andre. So ist die Verfassung, die Ergründen wollte, gleich dem Senfkorn, gleich demSauerteige, gleich dem verborgenen Schatz im Acker,gleich der Einzigen kostbaren Perle. Jede Verglei-chung schließt unter einem neuen Gesichtspunkt den-selben Sinn in sich.
Andre Parabeln sind zurechtweisend, warnend.
So ;. B die von den Arbeitern im Weinberge,vom großen Gastmahl, von den wartenden Jung-frauen und Knechten, von den mancherlei Talenten.
Andre sind ausmunternd, tröstend: z. B. dasvom verierten Lamm, vom verlornen Sohn, vom !betenden Zöllner, von Lazarus und dem Reichen.
Alle aber sind im höchsten Grad menschlich, wiedie z. B, vom Samariter, vom Schuldner, vomharten Richter, endlich die Summe aller (reineReligion, Moralität und Humanität sind in ihrEinS), die Parabel vom Weltgerichte. Mit .ihr schloß Christus seine Reden. Der ganzen Mensch- !heit ist er nach dieser Parabel einverleibet, inson-derheit der kranken, leidenden, unterdrückten, ver-gessenen Menschheit: „Was man dieser thut, hat
„man ibm gethan." Je stiller, je selbst vergesse-ner, desto mehr empfindet Ers, Er, das großeOrgan der Menschlichkeit in Allem, waswirkt und leidet; desto reicher wird Ers vergelten.
16.
Als Jesus seine Jünger eine Zeitlang um sich