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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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Vom Erlöser der Menschen.

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Mühe nicht verbarg, die ihm dieser ihn verfolgendeWunderglaube machte. (Marc. 3 , 20—22. Matth.14, i 3 — 23 . Luc. 4, 42.)

Jesus als Prophet that Wunder; Er, derüber die Schwachheiten seiner Zeit so hoch hinweg-sah , that die edelsten Wunder, Er half der kran-ken, siechen, verirrten, wahnsinnigen Menschheitzurecht; so daß alle diese leibliche Wohlthaten Ab-bildungen seiner Gcmüthsart, seines höheren undfortwährenden Zweckes seyn konnten. „Sehet, euer„Gott kommt," hakte der Prophet verkündigt, „Er„kommt und wird euch helfen. Alsdann werden„der Blinden Augen aufgethan, der Tauben Ohren„werden geöffnet werden. Der Lahme wird auf-„springen wie ein Hirsch und der Stummen Zunge

thum also kein Vorwurf über Wunder gemachtwerden, zumal bei den Römern von prolligiis,osteutis und irlirnculi8 nicht ihre alte Geschichteallein, sondern eben die Geschichte der christlichenJahrhunderte voll ist. Die Juden aber warengeborne Wunderthäter. Sie halten aus der per-sischen Religion gelernt, den Teufel aus einemGlied in das andere zu jagen: und im Zend-A v est a findet man dazu noch die Formulare.Eine unbefangene Geschichte des Wunderglaubensder alten Welt und die Tradition desselben ausLändern in Zeiten und Ländern wäre ein nützli-ches Geschäft, wenn, ohne Spott und Hohn alterZeiten, klarer Verstand, Gelehrsamkeit und einmenschliches Mitgefühl es zugleich ausführten.