284 Vom Erlöser der Menschen.
„wird lvbsagen." Darauf kennte Jesus antworten:„Gehet hin und saget Johanni wieder, was ihr„sehet und höret: Die Blinden sehen, die Lab-
„men gehen, die Aussätzigen werden rein, die Tau-,,ben hören, die Todten stehen aus, den Armen„wird das Evangelium gepredigt. Und selig ist,„der sich nicht an mir ärgert." (Matth. 11, 3 )Auch seinen Jüngern konnte er bei ihrer ersten undzweiten Sendung, den Bedürfnissen und dem Geistder Zeit nach, kein anderes äusseres Creditiv mit-geben, als diese Gabe; (Matth, ro, 8. Marc.i6, l7. >8.) so gering er sie auch schätzte. „Freuet„euch nicht darüber, daß euch die Geister unterthan„sind; darüber freuet euch, daß eure Namen im„Himmel angeschricben sind, daß ihr zu den Er-„wählten eines Reichs geistiger Gaben und Glück-seligkeit gehöret." (Luc. ic>, 20.)
a3.
Die Wunder, die das meiste Aufsehen imVerfolg der Zeit gemacht haben, sind die TeuselS-austreibungen, die dämonischen Wunder.Wie Jesus davon gedacht, zeigen seine eigenen Re-den (Matth. 12. 24 — 45.), in denen er die Geg-ner zu Folge ihres Wahns von Beelzebub u. f. insUngereimte führte und ihnen zuletzt eine Gcistcrge-schichte von sieben Teufeln, die in das gefegte undgeputzte Haus zurückkehren, erzählte. (48—46 )So erlaubte er jenem Wahnsinnigen, daß sein un-bändig stolzer Dämon, der sogar mit dem Römer-namcn Legion gebietend prahlte,*) in eine Heerde
Sehr charakteristisch wird dieser unzahmbargrim-