Vom Erlöser der Menschen. 2Zi
stehen, wie er stand; der Untergang desselben durchsich selbst lag ihm hell vor Augen. Daß aberauch bei der damaligen Verwirrung der Zeiten dieseGrundsätze die achte Weisheit enthielten, zeigt jedeAbweichung von ihnen, sowohl die Tollkübuheit derGaulonitcn, als die feine Heuchelei der Pharisäer.Jene und diese waren Wölfe in Schaafskleidern,vor denen Jesus als ein Machthaber, d. i. als Ge.setzgebcr einer zu einem geistigen Zweck errichtetenSociclät, nicht als ein gewöhnlicher Gesetzauslcgerwarnet. *)
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Ob nun wohl eine solche Lehre nicht nur kei-ner Wunder als einer äußeren Bestätigung bedurfte,sondern ihrer Natur nach derselben zu ihrer Be.glaubigung nicht einmal fähig war: so bequcmtesich dennoch Jesus seiner elenden wundcrsüchtigenZeit und that Wunder. Was Er von dieser
*) Wer eine schöne Sammlung von Sprüchen altergriechischen und römischen Weisen lesen will, diemit diesen Aussprüchen Christi übereinstimmcn,lese Grotius Commentar zum N. T. In ihmwar ein reines Gemüth, und seine Schriften sindein schönes tlorileginm der Weisheit der Alten.— Wer aber diese Reden Christi sich genetischerklären will, lese Schöttgens Korns. Erist mehr als Lightfoot und viele andre; einMann, besten Verdienst in dem Maaße nicht er-kannt ist, wie eS zu scyn verdienet.