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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
215
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Vom Erlöser der Menschen. si5

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AlS Jesus getauft ward, sobald er sich ari-dem Wasser emporhob, umleuchtete ihn ein sanfterhimmlischer Glanz, und eine Stimme vom Him-mel, (die himmlische Echo) sprach*):Dies ist mein

*) Diese himmlische Echo, (Tochter der StimmeGotteS; dem, Tochter der Stimme heißt Echoward seit der Zeit des zweiten Tempels,da man sich Gott nicht mehr in Menschengestaltzu schildern wagte, als ein N a ch h a ll se i n e rStimme, eine Ankündigung seines Willensbei einem Gebete, einer öffentlichen Handlung,sogar bei einer vorgetragenen Auslegung, am mei-sten aber bei der Einweihung eines Leh-rers angesehen. Es hieß: den habe Gott ver>kündiget. Wie vom Berge Sinai dies Symbolhergenommen, und in den Stufen der himmli-schen Beglaubigung nach der Prophezeihung, derHerabkunft des Geistes, dem Urim und Thum-mim, als ein äußerer Aufruf:den sollt ihrhören!" jüdisch geordnet gewesen? u. f. liefetman mit hundert Anführungen aus den Rabbiner»in der Einen Danzischen Dissertation von derInauguration Christi zu seinem Lehramt. (Men-schen bl. M ex lllalmiiäe illustrad. p. zo6.)Der Sinn dieser himmlischen Stimme war ausPf. 2, 7. denn dies ward als die deutlichste An-rede an den Messias angenommen und war gleich-sam sestes loci, der klassische Beglaubigungsaus-druck. Alles dies war als ein gegebenes heiligesSymbol seit einigen hundert bis tausend Jahren,