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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
216
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Sohn, der Geliebte, an dem ich Wohlgefallenhabe." Begebenheit war dies, und keine bloßeBision Johannes.

Dem taufenden Propheten war, gewiß nichtohne seinen Wunsch, die Offenbarung worden, daßunter denen, die er taufte, der von Gott ausge-zeichnete ihm bekannt gemacht werden sollte; esgeschah, wo er es nicht erwartete, bei diesem Je-sus. Die Erscheinung selbst war das allgemein -angenommene Orakel der jüdischen Religion, dererössnete Himmel, der sanft niederschwcbende Glanz,

allgemein angenommen und jedermann verständ-lich. Johannes selbst konnte keine andre himm-lische Verkündigung erwarten: denn sic war inseiner Religion nicht gegeben. Der Glanz überChristum hieß in der allen heiligen Sprache dieHerrlichkeit Jehova Hs; der Glanz ausder Wolke, ein umleuchtender, bei Entzündungdes Opfers ein brennender Strahl. Dies Zeichenwurde noch höher geachtet, als die Tochterder Stimme, die himmlische Echo; sie warein Symbol der gegenwärtigen Gottheitselbst, wie hier der sichtbaren Abkunftdes Geistes. Daß die aufJesum niederschwe-bende H e rrl i chk e i t d e s H er r n , der Geistder göttlichen, auf ihm ruhenden sanften Starke,einer Laube verglichen wird, war ebenfalls einangenommenes Symbol. S, Schöttgens lio-ras Helir. et lalrnuä. p. g. Eben desselbenJesus, der wahre Messias S. 72!;. u. a.