sten Kirchen des Christenthums in Asien, Afrika,und Europa unsre Evangelien, wo Nicht inder Ursprache, so in UcbersetzNngen gehabt haben,gesetzt daß sich einige dabei auch andrer SchriftenUnter einem Ansehen bedienet hatten, das andreKirchen oder die Nachwelt ihnen nicht ciNraunue.Genüg, unsre vier Evangelien sind die allgemei-nen Evangelien der Christenheit in allenbekannten Sprachen.
Drittens. Auch bei den UebetsctzUNgeNstand man Nicht still; sondern forschte, welcheSchriften die Lebrek des Christenthums angeführthaben. Hier gelangte Man lief ins zweite Jahr-hundert Und fand, daß die bcrükMtesten, derenSchriften noch übrig sind, den einzigen Justin usausgenommen, unsere Evangelien nicht nur genanntUnd anqeführet, sondern daß nach dem ZeugnisseEusebius in der ersten Halste dieses ZweitenJahrhunderts Tat! an schon den Versuch einerHarmonisirung derselben gemacht babe. *) Mitstrenget Sorgfalt haben mehrere Vater für einsUnverfälschte Erhaltung dieser Schriften gewacht,Und manchem Gegner, z. B. dein Marcion sogarVerfälschungen aUfgebürdet, wo dieser Nicht vcr-
*) Auch hierüber geben die Einleitungen ins Hk. Z,,Michaelis, HäNlein U. f., nicht wenigerdie Schriftsteller, die überven Kanon desN. K, geschrieben haben, weitere Auskunft.
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