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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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194 Dom Erlöser der Menschen.

gellen, die in so vielen, zum Theil sehr allen Hand-schriften baliegen, literarisch gewiß Aufmerksamkeitund keine Verachtung. Zeige man den Forschernderselben an irgend einem Ort der Welt noch un,genutzte Handschriften; sie werden dahin wallfahr-ten und Varianten sammlen. *)

Zweitens. Bei den Handschriften ist mannicht stehen geblieben; man hat sich um alle Ue-bcrsetzungcn bemühet, die je im Ehnstenthumgalten. Mochten cs öffentliche oder Piivalübcr-setzungen, frühere oder spätere seyn, bis nach Abes-sinien, Persien, Armenien, bis zu ten Gothenhin hat man sie aufgesucht, verglichen, nach ihrenQuellen geforscht und ist in einigen bis zum zwei-ten, dritten Jahrhundert gelanget.**) Allgemeinalso kann man sagen, daß die ältesten, blühend-

*) Der verdienten Männer, die sich mit dem Textdes N-L. sammlend oder kritisch beschäftigt, ist eineso große Zahl und es stehen von Erasmus bisGriesbach so würdige Namen darunter, daßman behaupten kann, auf keine Schrift des ge-lammten Allerthums sey so viel Fleiß gewandtals auf dieje. Fast alle Nationen Europa'S ha-ben dazu beigelragen.

") Michaelis Einleitung ins N. L. mit MarshAnmerkungen und Zusätzen (Göttingen 1777. g 5 .)Hänleins Handbuch der Einleitung (Erlangen1794.) und die vorgeführten Revisoren undVergleicher geben von der Zeit, den Quellenund dem Werth einzelner (Übersetzungen Nachricht.