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fälschte. *) Je mehr mit dem Eifer fürs Christen»thum das Ansehen dieser Bücher zunabm, destoauSschließ.ndcr mochte men für die Erhaltung der-selben , bis unter den Verfolgungen der Eiter zumAberglauben stieg, indem nach der Meinung derVerfolgten, der auch um dieser Bücinr willen Ver-folgten , an ihnen das Heil der Welk hing. DieKriege der Sekten, sofern sie diesem oder jenemBuch sich widecfetzten, die Unterscheidung des Eu-sebius zwischen allgemein - angenommenen , zwarnicht allgemein - angenommenen, aber doch achtenund ganz unächtcn Schriften, das Zeugniß derBestreiket des Christenthums selbst, die, außer demeinzigen Faustus, die Evangelien als Urkundendes ChristenlhumS aus dessen frühesten Zeiten niein Zweifel zogen, ja der ganze Zusammenhang derchristlichen Geschichte zeigt, daß diese Schriften dassind, wofür sie sich selbst bekennen, achte Schrif-ten einiger aus dem Juden thum ent-sprossenen Christen; Früchte der letztenHälfte des ersten christlichen Jahrhun-derts.**)
*) Doekklor äs Marcions 1. nänlterstor»Drsj. sä Visär. 1788.
**) Diese Resultate sind hier kurz vorgetragen. InLardner und in den Schriften, die von derAechtheit, Integrität und dem Kanon des N.L. handeln, findet man sie weitläufig erörtert.Bon denen seit r-88 erschienenen Schriften giebtEichhorns Bibliothek der biblischen LsteraturNachricht.