»7^ Von der Auferstehung,
dem man göttliche Gaben zutrauct, eines Mannesvon besondrer Erfahrung, den man als einen Ein-zigen feiner Art betrachtet, auf Freunde und Schü-ler wirkt? noch mehr in Umstanden wirkt, in de-nen sie an sein Leben und an seine Schicksale ge-bunden, mit ihm für diese und jene Welt, seinLoos theilen? In solchen Umstanden waren dieApostel. Sie mit ihrem Lehrer, der Lehrer mitibnen als seinen Werkzeugen verknüpft, und nachseiner Auferstehung siebenfach an ihn gebunden, daer jetzt hinwegging, und sie jetzt an seiner Stelleseyn sollten. Man lege die letzten Reden, die Jo-hannes von Christo anführt, dem Auferstandenenin den Mund; (er wird noch viel brennendereWorte zu ihnen gesprochen haben) bleibt es unbe-greiflich , daß sie fernerhin da waren, wo ihr Herrwar? daß durch ihn und für ihn sie fortan alsdem gewöhnlichen Weltlauf Abgestorbne allein zuseinem Zweck wirkten?
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„Aber auch in dieser Liebe, in diesem Zu-trauen , wie konnten sie ihre Wiederauferstehungund die Wiederauferstehung der Todten an die Auf-erweckung ihres Lehrers knüpfen? Er, der Auser-wahlte Gottes, den die Verwesung nicht berührthatte, sollte der thatige Erweis seyn für aufgelö-scte, vermoderte Körper, deren Asche in alle Weltzerstreuet worden ! " — Daß die christliche Aufer-stehung der Todten keine Fleisch-Auferstehung derJuden seyn sollte, ist aus den Worten Pauluserwiesen; vielmehr ward diese durch jene zum ewi-