als Glauben, Geschichte und Lehre. 179
gen Grabe getragen und hatte nie wieder erwecktwerden sollen. Das Zusammenleben der Christenmit Christo war geistig; so auch die Hoffnung ei-nes ewigen Zusammenlebens mit ihm in einemgeistigen himmlischen Körper, den die Apostel abernicht aus dem Grabe Christi, „sondern aus seiner„Ausnahme zu Gott, aus seinem verherrlichten„Zustande im Himmel holen." (Philipp. 3 , 21.r. Petr. 1,4. i. Joh. 3 , 2. u. f.) Nichts alsdie Möglichkeit einer Wiederbelebung erwiesen sieaus der Auserstehung Christi, und „nannten den„Erstgebornen aus dem Todtenreich" zugleich „den„zweiten Stammvater zu einem geistigen, nicht ir-dischen Leben, den Herrn vom Himmel;" (r.Cor. » 5 , 45 — 49,)
10.
Lage es also nur an dem kleinen Factum sei-ner sichtbaren Himmelfahrt, d. i. an einer Er-hebung seines Körpers einige Schritte hoch in dieLuft, wo er den Augen seiner Begleiter entzogenworden; wer hatte je auf dieses Moment dieWahrheit der Auferstehung oder der Lehre des Chri-stenthums gebauet? Wünscht Ihr aber für ihreSchmerzen und Beschwerden einer fabelhaften Ari-adne und Ino Glück; gönnet Ihr für ihre zwei-felhaften Verdienste den Namen eines Cyrus, Ro-mulus, ja jedem um die Menschheit verdientenMann eine belohnende Ausnahme zu den Göttern;fast schäme ich mich, zu ihnen, den Namen Dessenbettelnd hinzuzuschrcibm, der von Gott geliebt und
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