Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
176
Einzelbild herunterladen
 

größcste Wunder und Zeichen (zre/aXeror- rs Ges)auf ihre Lebzeiten.

5 .

Und wem könnte cs unter uns ein Anderesseyn, wenn er sich in jene Umstände zu setzen,oder diese näher zu rücken Lust hat? Lasset unsden zehnten Theil dieser Begebenheit als unsre selbsterlebte Erfahrung denken; die trägste Seele bekämedadurch einen unvertilgbaren Eindruck.

6 .

Denn im moralischen Reich Gottes, inwelches diese Apostel, als in eine eigne Welt Chri-sti hincingezogen waren, wer könnte das Wunder-bare und Einzige dieses Ereignisses Einen Augen-blick verkennen? Der Mann von Nazareth, dereinen solchen Entwurf in seiner Person allein be-gann, der nach kaum begonnenen Werk unter sol-chen Umständen sein Leben also endet, der erwachtvom Tode, um sein Werk, unbewußt seinen Fein-den , neu und groß zu vollenden. Ein solchesWerk, wird jeder Geschichtschreiber sagen, hat Gottaus Nacht und Nebel, aus Spott und Hohn,aus dem Grabe und der Hölle selbst gezogen.

7 -

Setzt man hinzu: daß durch dies Auferwachenauch das alte Werk Christi ganz neu ward, daßmit seinem KreuzeStode alle irdische Hoffnungen

nokhwen-