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als Glauben, Geschichte und Sehre. i63
meinschaftlicher Bestrebungen, die Bande des Blutsund der Liebe knüpften die Abgeschiedenen an ein-ander und bereiteten ihnen ein gemeinschaftli-ches Zusammenleben im Paradiese derWater. Wie angemessen dieser Trost der sinnli-chen Denkart alter Zeiten sey, erhellet durch sichselbst. Die Mutter konnte von ihrem hinwegqe-nommenen Kinde sagen: „zu mir kommt es nichtwieder; ich aber komme zu ihm." Freunde, holdund lieblich einander im Leben, waren auch imTode nicht geschieden; sie fanden sich wieder, undan einem froheren Ort als im Schattenreiche. Sodrang das Gefühl im Menschen der schliessendenVernunft vor; was man deutlich sich nicht entwi-ckeln , noch weniger beweisen konnte, ward ge-wünscht, gehoffet, geahnt, geglaubet.
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Von diesem persö n liche n Fo-rt leben zurAuferweckung der Tobten war nach derDenkart der alten Welt der Schritt fast unmerklich.Der ganze Mensch lebte fort, mithin konnte auchsein Körper erweckt werden, wenn es der Allmachtgefiele. Für körperliche Schmerzen und Leiden er-wartete man eine Erquickung desselben Körpers.Ueberhaupt hatte die älteste Welt von völlig-körper-losen Wesen keinen Begriff; ihre Engel und Gei-ster selbst hatten, in höherer, mächtigerer Natur,geistige Leiber. Die eigentliche Erweckung der Kör-
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