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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
152
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i 52 Von der Auferstehung;

5 .

Jo kein Buchstabe des N. T. ist früher ge-schrieben, als diese Regel des Glaubens inGeschichte und Hoffnung da war. Alle Evangelien,keines ausgenommen, „sind geschrieben, daß ihr„glaubet, Jesus sey Christ, der Sohn Gottes;"die Charaktere des Messias, daß solche bei Jesueingetroffen seyn, liegen allen zum Grunde.

6 .

Diese Regel dcS Glaubens und der Hoffnungenthielt nun eigentlich kein Dogmaka, *) Geschich-te enthielt sie und L ehre, d. i. Thatsachen,Vorschriften und Verheißungen Christi.Dogmata sind aus Meinungen entstanden; Mei-nungen aber konnten im Sinn der ersten Kirche nieGlaubensartikel geben. Paulus und Johannes,Jakobus und Petrus haben dieselben Dinge oftsehr verschieden ausgedrückt; die christliche Regeldes Glaubens aber als Thatsachc, Verheißung undpraktische Lehre liegt, jeder individuellen Vorstel-lungsart ungeachtet, allen zum Grunde.

*) , sind

Das letzte sind sie in Edikten der Obrigkeit, inConcilienschlüssen u. f. das erste in Schulen derPhilosophen. Bei den Philosophen wurden ausMeinungen beschlossene Satze

«pkuxonr« inr? ; so wurden sie es

auch bei den Kirchenvätern. Von der Predigtdes Evangeliums, welches Geschichte, und Lehrewar, blieben sie indeß lange und find auch we-sentlich verschieden.