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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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als Glauben, Geschichte und Lehre. »53

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Fehlen konnte cs indessen nicht, daß nicht auchüber jeden historischen Punkt des Glaubensbe-kenntnisses, er mochte das Vergangene oder dieZukunft betreffen, der und jener seine Mei-nung hatte oder auSsann. Diese war sodann, auchals die beste betrachtet, nichts als Commentar,eine Erklarungs- und Auslcgungsart derGeschichte nach seiner Meinung. Chri-stus;. B., (sagte das Symbolum) stand aufvon den Tobten. Wie erstand er? fragte dieMeinung. Welche Beschaffenheit hakte sein erstand-ner Leib? wenn wurde dieser verklärt und himm-lisch? wo ist er jetzt? wenn und wie wird er wie-der kommen? wie wird sie scyn, die Auferstehungder Tobten? —- hierüber gingen nach Landern,Schulen und Sekten allmahlig die Meinungen weitauseinander. Bei andern Punkten des christlichenGlaubensbekenntnisses war es nicht anders. Chri-stus z. B. ist Sohn Gottes; sagte die Regel.Die Meinung fragte: wie ist crs? wenn ist crsworden? kam er vom Himmel hernieder? wie warder empfangen, wie ward er geboren? ,,Durch ihn,,wird dem Getauften Vergebung der Sünde;''sagte das Symbolum; die Meinung fragte: wieist Christus für die Sünden der Welt gestorben?u. f. Geringe Abweichungen der Auslegungsarlüber einen oder den andern dieser Punkte duldeteman; gröbere nannte man Ketzereien, und schiedihre Urheber von der Kirche. Indessen weiß manaus der Kirchengeschichte, welche Verdrehungen undUngerechtigkeiten, welche harte Behauptungen und