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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
151
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als Glauben, Geschichte und Lehre. iS»

,,verkündigt den Völkern, geglaubt von der Welt,„hinaufgcnommen in Herrlichkeit." Der Auferweck,te hatte seine Boten aus die fröhliche Verkündigung,daß er Welterretter sey, selbst hingewiescn. (Matth.26, 19. Marc. r6, i 5 . i6. i. Tim. 2, i 5 . 16.)

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Das Christenthum ward also als die leben-dige Tradition einer erlebten Geschichte undeiner frohen Hoffnung fortgepflanzet, und die christ-liche Gemeine als ein lebendiges Institut aufden Glauben an diese Geschichte undHoffnung gegründet. (Apost. 4, 11. 12. r. Cor.b, ir — i 3 . Cphes. 2, 19 — 22. Iud. 20.)Apostel und Kirchenväter nennen diese lebendig«Tradition eine Regel und Norm des Glau-bens, ein Bekenntniß des Glaubensund der Hoffnung, nicht auf Papier geschrie-ben , sondern auf die Tafel des Herzens. Von denLehrern nahmen diese Geschichte und diese Hoffnungdie Lehrlinge auf Glauben an: denn da sie dieGeschichte selbst nicht erlebt und den Auserstandenenweder gesehen, noch seine Vorschriften und fernereVersprechungen gehöret hatten; so blieb ihnen nichtsals Glaube, d. i. Eintritt in diese Hoffnungenund ihre Mitwirkung zu denselben übrig. Auch diemeisten Schriften des N. T-, das Evangelium desMarkus, Lukas, die Apostelgeschichte, die Briefedes Paulus, sind aus diesem Glauben, d. i. ausund in Mitwirkung zu dieser lebendigen Traditiongeschrieben.