134 Von der Auferstehung,
ober beide, Matthäus und Johannes, an einerAufnahme Christi zu Gott nicht gezweifelt:ist beim Ersten ans dem Schluß seiner Geschichte,da der Erstandne als ein Wachthabender,Göttlicher, Hinwegzichender spricht, beimZweiten aus dem ganzen Zusammenhänge seinesEvangeliums klar. Durchaus halte Johannes Chri-stum als einen Himmlischen, der vom Himmelgekommen, daselbst sey, und dahin wiederkehrenwerde, in Reden und Handlungen dargestcllt. (Joh.1,1 — 14. Ü1. 3 , 12. i 3 . 5 , 19. 26. 6,
38 . 5 o. 5 i. 62. 8, 2i. 23 .) Von seinem Hin-qange zu Gott, in die ewigen Wohnungen desFriedens, (Joh. 14, 2 —6. 16, 5 . 3 o. 33 .)
von seinem Rückgänge in die Herrlichkeit, wohiner die Seinigen auch sammlen werde (Joh. 17, 5— 27.) hatte Christus vor seinem Abschiede zärtlichund zutrauensvoll geredet. Nach der Auferstehungspricht er: „Ich gehe hinauf zu meinem und zu„Eurem Vater, zu meinem und zu Eurem Gott."(Kap. 20, 17.) Also mangelt blos der Umstandeiner sichtlichen Aufnahme, an welche Johannesbeim Schluß seines Evangeliums nicht denket.
2.
Markus erzählt die Aufnahme Christi, ohnezu sagen, wo und wie sie geschehen. „Der Herr,„nachdem er mit ihnen geredet hatte, ward aufge-,,nommen in den Himmel, und setzte sich zur Rech-tsten Gottes." (Kap. 16, 19.) Und Petrus, ausdessen Munde Markus sein Evangelium geschriebenhaben soll, sagt eben dasselbe: „Der Herr, nach-