als Glauben, Geschichte und Lehre. i 35
„dem er in den Himmel gegangen, ist zur Rechten„Gottes und sind ihm untergeben Engel, Gewalten,„Mächte." (r. Petr. 3 , 22)
3 .
Paulus, der in allen seinen Briefen an dieErhöhung Christi denket, gebraucht meistens denAusdruck der A u sn ah me; Gott habe dem Er-weckten Herrlichkeit gegeben, Gott habeihn in den Himmel geführet. Bon HenvchsZeiten an war dieser Ausdruck „Aufnahme"gleichsam gewcihct; daher er auch das letzte Gebetder Sterbenden zu seyn pflegte. (Luc. 23 , 46. Apost.7, 58 .) Bei Christo ward sein Eingang in denHimmel als der Gang des Hohepriesters hinter deninnersten Vorhang ins Verborgenste gedacht; (Ebr.i, 3 . 9 , 12. 24.) welches auch der Ausdruck:
er setzte sich zur Rechten Gottes anzeigt.Die Welt nämlich ward als ein Tempel gedacht;und im Allerheiligsten, d. i. im verborgen-sten, jedermann unzugänglichen Orte,war dir Herrlichkeit des Herren, der Sitz Jehovahs.
4 .
Lukas, der aus fremden Erzählungen undNachrichten schöpfte, beschrieb im Evangelium zuerstdie Aufnahme Christi also: „da er sie segnete, ent-„fernete er sich von ihnen und ward in den Him-„mel gehoben." (Luk. 24, 5 e.) In der Apostel-geschichte setzt er hinzu: „Da er dies gesprochen,„ward er vor ihren Augen auswärts gehoben und