als Glauben, Geschichte und Lehre. 12 s
„Ucbelthäter gebeten." (Jes. 53 .) Lobgcsange sol-cher Art fanden hier die klarste Anwendung; derGott, der „ins Schattenreich führet, und wieder„hinauszuführen weiß, der lebendig machet nach„zweien Tagen, und am dritten Tage seine Lieb-linge aufrichtet, daß sie vor ihm leben," dieserGott war der Gott Jesu Christi. ,,Lasset unS
„aufschen auf Den, der das Zutrauen zum höch-„sten Gipfel trieb; er achtete der Schande nicht,„erduldete den Tod des Kreuzes, und gelangte zur„Rechte der Majestät in der Höhe." (Ebr. 12, i.— 3 .) Sein Leben zutrauensvoll für die guteSache hinzugebcn, ward also die erste Pflicht die-ser Bekenner; eine Nachfolge, zu der sie ihr Sieg-gekrönter, von Gott aufcrweckter Vorgänger selbstrinlud.
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II. Sein Kreuzestod ward als einblutiger Kampf zum Siege, zur Erret-tung der Well vorgcbildet. Dem furchtba-ren Tyrannen des Orkus hatte Christus die Machtgenommen: denn er war seinen unbezwinglichenArmen entkommen, hatte durch seine Auferstehungdas Leben und die ll »Vergänglichkeit ansLicht gebracht, hatte erlöset, die einstdurch Furcht des Todes im ganzen LebenKnechte seyn mußten. Knechtisch durste nie-mand mehr vor dem Orkus zittern, wenn er demangehörte, der als Ueberwindcr des Todes nur überfreie furchtlose Menschen gebieten wollte. Mitdem Au ferst andnen lebten sie als Entkom-mene in einem neuen Leben.