126 Von der Auferstehung,
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III. Sein Tod, sein Blut ward alsodas Befreiungsgeld, die Loskaufsummeaus diesem Zustande der Knechtschaft(Xurpov) genannt: für Schwache, für Sünder,für Knechte, für Fremde, (Heiden) und Fein-de sey Christus gestorben, daß alle mit ihmfrei würden, und fortan dem Aberglauben, denCerimonien, dem Vorurtheil des Herkommens!, ge-schweige Lastern und Sünden nicht mehr dienten.Jeder könne zu Gott ein Zutrauen haben, wieChristus es gehabt hatte: denn eben durch die Er-weckung habe Gott der Welt einen Erweis gegeben,daß er sich als einen Versöhnten achte, und denfreien Dienst des Herzens belohne. So fröhlichund groß ward die Wiederauflebung Jesu ange-wandt, gedacht und verkündigt.
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IV. Auch zwischen Juden und Hei-den hob der Kreuzestod die Scheidewandhinweg: denn der Erstandene gehörte dem Volk,das ihn so schändlich verworfen hatte, nicht mehran; er befahl seinen Boten ausdrücklich: in alleWelt auszugehcn, das Evangelium allerKreatur zu predigen. Jetzt sprach er nichtmehr: „hütet euch vor der Heiden Straße, ziehet„nicht in der Samariter Städte;" erfüllt wardvielmehr seine drohende Warnung: ,,das ReichGottes soll diesem undankbaren Volk genommenund Völkern gegeben werden, die dessen mehr werthsind." Der Unterricht des Erstandenen an seine